So finden Sie eine Gesichtscreme für schöne Haut
Beneiden Sie manchmal Menschen mit makelloser Haut? Fragen Sie sich, ob solche Haut überhaupt Pflege braucht? Und glauben Sie, dass Menschen mit perfekter Haut keine Probleme mit Pickeln, trockener Haut oder vorzeitigen Falten kennen?
Wir verraten Ihnen das Geheimnis solcher Haut: Die meisten dieser Menschen haben bereits eine Gesichtscreme gefunden, die zu den Bedürfnissen ihrer Haut passt. Sie haben auf ihre Haut geachtet, ihre Ansprüche erkannt und die passende Kosmetik gewählt.
Auch Sie können aus dem scheinbar endlosen Angebot an Gesichtspflegeprodukten etwas auswählen, das den Ansprüchen Ihrer Haut gerecht wird. Nur weil Ihre Freundin mit trockener Haut auf eine feuchtigkeitsspendende Creme schwört, muss diese für Ihre fettige Haut nicht genauso gut passen. Schauen wir uns an, worauf es bei der Wahl einer Feuchtigkeitscreme ankommt. Zuerst klären wir kurz, was eine Feuchtigkeitscreme ist und wozu sie dient.
Was ist eine feuchtigkeitsspendende Gesichtscreme?
Lebewesen, auch der Mensch, bestehen zu einem großen Teil aus Wasser. Diese Flüssigkeit benötigen ihre Organe, um richtig zu funktionieren – auch die Haut. Damit sie ihre Aufgaben erfüllt und schön aussieht, braucht sie regelmäßig Feuchtigkeit. Diese erhält sie von innen durch regelmäßiges Trinken und von außen durch geeignete feuchtigkeitsspendende Produkte.
Eine Feuchtigkeitscreme soll die Haut mit Feuchtigkeit versorgen, denn bei Feuchtigkeitsmangel wird sie trocken und neigt zu Rissen. Zugleich soll die Feuchtigkeit in der Haut bewahrt werden, damit sie nicht verloren geht. Gesichtscremes unterstützen außerdem die Hautbarriere und die schützende Lipidschicht, die für eine gesunde Haut wichtig sind. Hinzu kommen weitere Eigenschaften von Tages- und Nachtcremes: Einige können verjüngend wirken, andere regulieren die Talgproduktion und mattieren die Haut, wieder andere gleichen den Hautton aus.
Die passende Creme für Ihren Hauttyp
Der Hauttyp ist bei der Auswahl entscheidend, denn Gesichtscremes sind für unterschiedliche Hauttypen formuliert. Selbst die beste, beliebteste oder teuerste Feuchtigkeitscreme eignet sich nicht automatisch für alle. Jeder Hauttyp hat andere Bedürfnisse. Feuchtigkeit brauchen sie jedoch alle. Kennen Sie Ihren Hauttyp? Wunderbar. Falls nicht, lesen Sie hier nach, wie Sie ihn bestimmen können. Danach finden wir gemeinsam die passende Creme.
Cremes für normale Haut
Wenn Sie normale Haut haben, können Sie sich glücklich schätzen. Ihre Haut ist im Gleichgewicht, ihr Hautbild ebenmäßig und größere Probleme bleiben aus. Dennoch braucht sie Pflege: regelmäßige Reinigung, gelegentlich eine Gesichtsmaske und täglich Feuchtigkeit.
In jüngeren Jahren genügt eine leichte Creme. Später verliert auch normale Haut schneller Feuchtigkeit und benötigt reichhaltigere Produkte. Ab etwa 50 Jahren bieten sich cremigere Texturen mit verjüngender Wirkung an. Achten Sie bei Tagescremes auf schützende Antioxidantien; eine Nachtcreme kann regenerierende Wirkstoffe enthalten.
Cremes für trockene Haut
Spannt Ihre Haut nach der Reinigung unangenehm und zeigen sich im Winter trockene, schuppige Stellen? Das sind typische Anzeichen trockener Haut. Ihre Creme soll die Lipidschicht der Haut unterstützen, sie intensiv mit Feuchtigkeit versorgen und diese in der Haut bewahren.
Wählen Sie eine Creme mit einem hohen Anteil an Ölen und geschmeidig machenden Bestandteilen sowie feuchtigkeitsspendenden Stoffen wie Aloe Vera, Hyaluronsäure oder Vitamin C. Da sich Zeichen der Hautalterung bei trockener Haut schneller zeigen, können auch Gesichtscremes mit verjüngender Wirkung für Sie interessant sein.
Cremes für fettige Haut
Mitesser, vergrößerte Poren, unerwünschter Glanz und Pickel: Fettige Haut ist meist leicht zu erkennen. Bei all diesen Problemen gibt es aber auch eine gute Nachricht: Fettige Haut altert langsamer als andere Hauttypen.
Für Sie kommen vor allem Cremes infrage, die die Talgproduktion regulieren, mattieren und die Poren verfeinern. Greifen Sie statt zu schweren Cremes lieber zu leichten Cremes und Gelen mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen wie grünem Tee und Ringelblume.
Cremes für Mischhaut
Mischhaut vereint Merkmale trockener und fettiger Haut. Typisch ist eine fettige T-Zone an Kinn, Nase und Stirn, während die übrigen Gesichtspartien eher trocken sind. Entsprechend braucht Mischhaut eine kombinierte Pflege.
Sie können eine Creme für Mischhaut wählen oder je eine Creme für fettige und trockene Haut kaufen und auf die jeweiligen Gesichtspartien auftragen. So lässt sich die T-Zone mattieren und die trockenen Wangen pflegen.
Welche Textur passt zu Ihrer Haut?
Bevorzugen Sie eine reichhaltige Creme oder eher ein leichtes Gel? Welche Textur zu Ihrer Feuchtigkeitspflege passt, hängt mit Ihrem Hauttyp und Ihrem Alter zusammen. Trockene und reife Haut schätzt eine reichhaltige, pflegende Konsistenz; für fettige Haut eignen sich eher Gelcremes oder Lotionen. Probieren Sie verschiedene Crememuster aus und beobachten Sie, wie Ihre Haut auf die unterschiedlichen Texturen reagiert.
Auch das Alter spielt eine Rolle
Es wäre schön, eine Gesichtscreme zu finden, die ein Leben lang passt. Doch eine Creme, die Sie mit 20 verwenden, wird Ihren Bedürfnissen nach 40 womöglich nicht mehr gerecht. Mit zunehmendem Alter verändert sich die Haut und damit auch ihre Pflegebedürfnisse. Die Talgproduktion nimmt im Laufe der Jahre ab, die Haut wird trockener und früher oder später zeigen sich Falten … Auf vielen Feuchtigkeitscremes ist eine empfohlene Altersgruppe angegeben. Orientieren Sie sich bei der Auswahl auch daran.
Achten Sie auch auf den Duft
Für die Wahl einer Creme gibt es wichtigere Kriterien. Dennoch sollte Ihnen der Duft Ihrer Feuchtigkeitscreme gefallen – schließlich tragen Sie sie auch in der Nähe der Nase auf. Machen Sie das Eincremen zu einem kleinen Ritual, auf das Sie sich jeden Tag freuen, und genießen Sie den Duft auf Ihrer Haut. Bei empfindlicher, zu Akne neigender oder anderweitig problematischer Haut können hingegen entsprechende Pflegeprodukte die bessere Wahl sein.
Brauchen Sie eine Creme mit Lichtschutzfaktor?
Dermatologen sind sich einig, dass die regelmäßige Verwendung eines Lichtschutzfaktors die beste Strategie gegen vorzeitige Hautalterung ist. Sie können eine Gesichtscreme verwenden und anschließend noch eine Sonnenschutzcreme auftragen. Oder Sie entscheiden sich für eine feuchtigkeitsspendende Tagescreme mit mindestens LSF 30. Erfahren Sie mehr über den Lichtschutzfaktor.
Der Unterschied zwischen Tages- und Nachtcreme
Vielleicht fragen auch Sie sich, ob Sie für Tag und Nacht wirklich zwei verschiedene Cremes benötigen. Das kann sein, muss aber nicht. Entscheidend ist vor allem, ob Sie morgens eine Creme mit Lichtschutzfaktor verwenden möchten. Enthält Ihre Creme einen Lichtschutzfaktor, sollten Sie abends eine andere verwenden, damit der Lichtschutzfaktor die Haut nachts nicht unnötig belastet.
Tages- und Nachtcremes unterscheiden sich oft auch in ihrer Wirkung. Tagescremes schützen die Haut besser vor äußeren Einflüssen, denen sie tagsüber ausgesetzt ist. Nachtcremes enthalten dagegen mehr pflegende und regenerierende Inhaltsstoffe, die die Erholung der Haut unterstützen.
Beliebte Gesichtscremes und -gele
Kleines Glossar zur Gesichtspflege
Gerade bei problematischer Haut lohnt sich ein Blick auf die Angaben auf der Cremeverpackung. Wenn Sie online bestellen, lesen Sie auch die Produktbeschreibung aufmerksam. Die meisten Begriffe werden Ihnen vertraut sein; einige weniger geläufige erklären wir hier.
Öle und Parfümierung – bei fettiger und zu Akne neigender Haut sollten Sie Öle meiden; Parfümierung kann empfindliche Haut reizen.
Dermatologisch getestet – das fertige Produkt wurde an menschlicher Haut getestet. Diesen strengen Test müssen alle Kosmetikprodukte durchlaufen, die auf den tschechischen Markt kommen.
Hypoallergen – das Risiko allergischer Reaktionen wird minimiert. Solche Produkte enthalten in der Regel nicht reizende Inhaltsstoffe und meiden allgemein bekannte Allergene.
Nicht komedogen – das Produkt verstopft die Poren nicht. Diese Bezeichnung finden Sie meist auf Kosmetik für fettige Haut sowie Haut mit Akne oder Mitessern. Mittlerweile gibt es solche Produkte aber für alle Hauttypen.
Ophthalmologisch getestet – das Produkt wurde für die Anwendung im empfindlichen Augenbereich getestet und seine gute Verträglichkeit nachgewiesen.