Beruhigen Sie Ihre Haut nach dem Sonnenbad
Auch wenn Sie Ihre Haut gewissenhaft vor Sonnenstrahlung schützen, lässt sich ein Sonnenbrand nicht immer vermeiden. Vielleicht schlafen Sie auf der Strandliege ein, unterschätzen die Frühlingssonne oder vergessen beim Sport den UV-Schutz. Was kann dann passieren? Wie pflegen Sie sonnenverbrannte Haut, und was kann eine After-Sun-Creme für Ihre Haut tun? Das erfahren Sie in diesem Artikel.
Hautschuppung nach dem Sonnenbad
Trockene, sich schälende Haut gehört zu den häufigsten Anzeichen eines Sonnenbrands. Die UVB-Strahlung schädigt dabei die oberen Hautschichten (Epidermis). Wenn Sie sich verbrannt haben, tragen Sie eine After-Sun-Creme oder -Lotion auf. So versorgen Sie die Haut mit Nährstoffen und Feuchtigkeit; manchmal lässt sich das Abschälen dadurch ganz vermeiden. Bei einem stärkeren Sonnenbrand kann sich die Haut dennoch schälen. Wie pflegen Sie sie dann?
Wenn sich Ihre Haut nach dem Sonnenbad schält, ziehen Sie die losen Hautstückchen nicht ab. Auch wenn Sie sie möglichst schnell loswerden möchten: Besser ist es, die Haut von selbst abschälen zu lassen. Sie können die Haut bei der Regeneration unterstützen. Was hilft gegen das Schälen der Haut nach dem Sonnenbad?
- Verwenden Sie eine beruhigende Lotion oder Creme nach dem Sonnenbad oder probieren Sie ein Körperöl für die Pflege danach. Zu den wirksamsten Inhaltsstoffen in der After-Sun-Pflege zählen Aloe vera, Vitamine und D-Panthenol.
- Ein beliebtes Hausmittel nach dem Sonnenbad sind Umschläge mit Quark, Naturjoghurt oder Kefir. Milchsäure hilft, sonnenverbrannte Haut zu beruhigen und ihre Regeneration zu beschleunigen.
- Tragen Sie feuchtigkeitsspendende Pflege am besten direkt nach dem Duschen oder Baden auf. Die noch feuchte Haut nimmt die feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffe dann besonders gut auf.
- Seien Sie beim Abtrocknen vorsichtig: Das Reiben mit dem Handtuch kann das Schälen der Haut verstärken. Tupfen Sie die betroffenen Stellen lieber sanft ab, damit das Wasser aufgenommen wird.
- Versorgen Sie Ihre Haut von außen und innen mit Feuchtigkeit. Trinken Sie viel Wasser.
- Setzen Sie sich schälende Haut nicht der Sonne aus, sondern bedecken Sie die betroffenen Körperstellen. Wenn Sie dennoch in die Sonne gehen, verwenden Sie eine Sonnencreme mit LSF 50.
Wie lange schält sich die Haut nach dem Sonnenbad?
Meist beginnt sich die Haut etwa 3 Tage nach dem Sonnenbrand zu schälen. Das hört auf, sobald sie sich ausreichend regeneriert hat – häufig innerhalb von 7 Tagen. Denken Sie daran, dass jeder Sonnenbrand das Risiko späterer schwerer Erkrankungen erhöht. Schützen Sie Ihre Haut deshalb stets mit Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor. Sie wissen nicht, welchen LSF Sie wählen sollen?
After-Sun-Cremes und weitere Pflege nach dem Sonnenbad
Neben Cremes finden Sie meist auch After-Sun-Sprays, -Gele und -Lotionen. Sie versorgen sonnengetrocknete Haut wieder mit Feuchtigkeit. Ihre erfrischende Textur kann die Haut kühlen; häufig enthalten sie zudem pflegende und regenerierende Inhaltsstoffe. Beliebte Bestandteile sind Aloe vera, D-Panthenol, Sheabutter und verschiedene Vitamine. Gönnen Sie Ihrer Haut Pflege nach dem Sonnenbad und unterstützen Sie ihre Regeneration!
Weiße Flecken auf der Haut nach dem Sonnenbad
Ob wir es mögen oder nicht: Sonnenbaden kann unerwünschte Folgen haben. Ein bronzefarbener Teint ist willkommen, auf trockene, sich schälende Haut würden wir dagegen gern verzichten. Auch weiße Flecken nach dem Sonnenbad gehören zu den weniger beliebten Folgen.
Weiße Flecken auf der Haut sind eine Form der Schädigung durch Sonnenstrahlung. Hautzellen, die häufig der Sonne ausgesetzt waren, stellen mitunter die Melaninproduktion ein. Dadurch entstehen weiße Stellen. Die Flecken sind meist 1 mm bis 1 cm groß und treten überwiegend bei helleren Hauttypen und Menschen über 40 Jahren auf. Warum die Melaninproduktion ausbleibt, ist bis heute nicht genau geklärt. Weiße Hautflecken sind allerdings nicht gefährlich und verschwinden oft nach einiger Zeit von selbst. Verwenden Sie beim Sonnenbaden eine Sonnencreme mit UV-Filter.
Pigmentflecken
Pigmentflecken sind dunkle Stellen auf der Haut von Gesicht, Händen, Hals und Dekolleté. Auch sie entstehen, wenn die Haut über längere Zeit Sonnenstrahlung ausgesetzt ist. Verantwortlich dafür ist das Hautpigment Melanin, durch das die Haut beim Sonnenbaden eine bronzefarbene Tönung annimmt. Eine übermäßige Melaninproduktion führt jedoch zu dunklen Pigmentflecken. Da Vorbeugung der wirksamste Weg gegen Pigmentflecken ist, empfehlen wir auch hier vor allem einen hohen Lichtschutzfaktor und die Beachtung weiterer Regeln für sicheres Sonnenbaden.
Juckende Haut und Bläschen nach dem Sonnenbad
Unangenehmer Juckreiz und kleine Bläschen nach dem Sonnenbad gehen meist mit einer Sonnenallergie einher. Wenn Sie von dieser zunehmend verbreiteten Allergie betroffen sind, kann Sonnenstrahlung auf Ihrer Haut einen roten Ausschlag auslösen, aus dem häufig kleine, stark juckende Bläschen werden.
Um dieser Hautreaktion vorzubeugen, können Sie Nahrungsergänzungsmittel mit Betacarotin, Lycopin, Vitamin C und E sowie Selen in Ihren Speiseplan aufnehmen. Diese Antioxidantien helfen, die Haut vor negativen Auswirkungen der Sonnenstrahlung zu schützen. Allein reichen sie jedoch nicht aus: Ergänzen Sie sie beim Sonnenbaden und bei jedem weiteren Aufenthalt in der Sonne durch eine Sonnenlotion oder -creme mit hohem LSF. Mittlerweile gibt es auch Sonnenschutzprodukte speziell für Haut, die zu Sonnenallergie neigt.
Zuverlässiger Schutz vor Sonnenstrahlung:
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