Haarausfall und Alopezie
Dass täglich etwa 50–100 Haare ausfallen, ist normal. Bemerken Sie jedoch eine deutliche Ausdünnung oder verstärkten Haarausfall, sollten Sie der Ursache nachgehen. Eine häufige Ursache ist Alopezie – eine Erkrankung, die zu teilweisem oder
vollständigem Haarverlust führen kann.
Was sind die Ursachen für Haarausfall?
Haarausfall kann verschiedene Ursachen haben, darunter Stress, hormonelle Veränderungen, genetische Faktoren, eine unausgewogene Ernährung oder ein Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen. Zunächst kann es helfen, auf geeignete Haarpflege, eine ausreichende Nährstoffzufuhr und Anpassungen des Lebensstils zu achten. Auch Produkte, die das Haarwachstum fördern und die Haarwurzeln stärken, kommen infrage. Hält das Problem länger an oder verschlimmert es sich, kann eine Fachperson die genaue Ursache bestimmen und eine gezielte Behandlung vorschlagen.
Was dabei helfen kann, die Haare zu erhalten:
- eine Ernährung mit ausreichend Hülsenfrüchten, Eiern, Fisch, Obst und Gemüse,
- die Ergänzung der Vitamine B, A, C und E sowie von Magnesium, Zink und Eisen,
- die kontinuierliche Pflege der körperlichen und psychischen Verfassung,
- Entspannung und Wellness zum gezielten Stressabbau,
- passende Haarkosmetik und schonendes Styling.
TIPPS:
Eine Übersicht über Stoffe und Rohstoffe: Aloe vera, Biotin, weißer Tee, Zwiebeln, schwarzer Tee, Kürbis- und Traubenöl, Apfelessig, Yucca, Carnitin, Koffein, Kokosmilch und Kokosöl, Brennnessel, Mandelmilch, Schachtelhalm, Rizinus- und Rosenöl, Bienenwachs oder Ingwer.
Wichtig ist, die Haarwurzeln fortlaufend zu stärken und sie mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Spezielle Shampoos und andere heutige Produkte wirken auf diese Weise auch nach dem Ausspülen. Finden Sie heraus, welche Spezialkosmetik gegen Haarausfall besonders gefragt ist, und lassen Sie sich von den Erfahrungen anderer Anwender inspirieren. Auch Kräuter, die in der chinesischen Medizin verwendet werden, sowie Akupunktur verdienen Beachtung.
Formen der Alopezie:
- androgenetische Alopezie (genetisch bedingt)
- Alopecia areata (autoimmunbedingt)
- telogenes Effluvium (Stress, Schock)
Wann Sie eine Fachperson aufsuchen sollten:
- Haarausfall über mehr als 2–3 Monate
- Entstehung von Geheimratsecken oder kahlen Stellen
- Juckreiz oder Rötungen der Kopfhaut